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Samstag, 17. Oktober 2009

Turmbau zu Babel oder literarisches Ikebana?


Das ist/war das kleine Leselicht, der kleinste literarische Stapel!
30 Bücherkartons sind gepackt und es ist nicht wirklich weniger in den Regalen, die Bücherflut noch nicht gebannt ....

Und noch 1 1/2 Wochen bis zum Schlüssel ....

Freitag, 4. September 2009

wenn schafnasen urlaub machen ...

... dann hab' ich so manches mal auch was davon - und nicht nur, wenn's mein eigener urlaub ist.

ich bekomme postkarten von nah und fern, sms (auch mal mit adressanfrage), mitbringsel ... und mir werden lustige geschichten über urlaubserlebnisse erzählt.

außerdem werde ich eingeladen - zum frühstück, zum abendessen ... und manchmal sogar zum

kreativtag mit vollp
ension
... so geschehen am mittwoch ...

beim filzschäfchen


bevor ich zu hause los gefahren bin, habe ich vorsichtshalber noch schnell dort angerufen.
vorsichtshalber, weil ich verhindern wollte, dass sie glaubt, ich wolle bei ihr einziehen, denn mein auto sah genau so aus: als stecke ich mitten im umzug.

james - mein ashford traditional - war an bord, eine große klappkiste voller filzwolle und eine unsägliche filzkatastrophe aus dem letzten filz-workshop im februar, ein körbchen mit strickzeug und dem sich in arbeit befindlichen kammzug sowie eine pappkiste mit den neusten kammzugfärbekreationen - inclusive einer filzschäfchen-spezialfärbung...
als ich ankam wurde ich bereits von zwei aufgeregten spinnerten damen erwartet, denn filschäfchens nachbarin wollte unbedingt blicke werfen - auf die kammzüge.

trotzdem die herrlichsten leckereien bereits auf dem esstisch auf's verspeistwerden warteten und mein magen knurrte und der kaffee auf's verführerischste duftete, stürzten sich die damen auf die kiste und ich kam mir vor wie unter den möwen aus 'findet nemo' ... meinsmeinsmeins!!!

an frühstück war erst zu denken, nachdem das filzschäfchen seine schätze wunderschön, gemeinsam mit der von ihr gefärbten sockenwolle, im schrank drapiert hatte.




nach dem frühstück ließen wir die spinnräder surren ...
bis auf helga (.. die keine schafnase ist, trotzdem spinnt ..) und ihres klappern ließ.
ein klapperndes spinnrad geht gar nicht!
also war entklappern angesagt.

dann kam der fliegende wechsel, helga ging, olga kam - ohne spinnrad obwohl sie auch spinnt - aber mit fragen über fragen und als sie dann weg war, gab es allerleckerstes frühnachmittagsessen (pasta an bärlauchpesto mit gerösteten pinienkernen und gebratenen lachs *sabber*).

danach ging's richtig an die arbeit:
das filzschäfchen nahm sich mit vollem körpereinsatz meines filzunfalls vom februar an, der vormittags bereits ein paar runden in der waschmaschine gedreht hatte und machte aus einem lappigen, unförmigen, unansehnlichen ding etwas, das aussah, wie ein filzkörbchen.

hier ein detail:


ich mühte mich mit einer dreischichtigen filzplatte ab, aus der mittlerweile dies entstanden ist:

haribo-filz



anschließend entspannten wir uns mit stricken ... gudrun hat den lace ribbon scarf aus regenbogen-kauni begonnen und ich habe an meiner linken socke weiter gearbeitet... und plötzlich, gaaanz plötzlich war es abend und ich trat den heimweg nach po an.

meine liebe gudrun,
auf diesem wege nochmals vielen, vielen lieben dank für den tollen tag!!!

ich freue mich auf viele weitere kreative tage wie diesen.

Montag, 24. August 2009

216 Stufen später oder Holstein von oben

Schaf kann ja nicht nur im Stall hocken und sich verkriechen, also hieß es: "Auf, auf und los! Ab zum Bungsberg frühstücken!"

Vorausschicken möchte ich noch, Männe hatte nachts gearbeitet und es war bereits gegen 15 Uhr als dieser entscheidende Satz fiel.

Dort angekommen, mußten wir feststellen, die Gastronimie war ein voller Knüller!

Blieb uns das spontane Frühstück von der Hand in den Mund

und zwar dieses leckere Gewächs.

Nach diesem "kräftig, defitigen" Frühstück ging es hoch hinaus. Der alte Fernsehturm war noch für Besucher geöffnet. Ja, aber der Fahrstuhl wohl schon seit 10 Jahren außer Betrieb. Wir sind ja nicht zimperlich und so haben wir den Aufstieg gewagt. Trozt leicht diesigem Wetter und nicht allzuweiter Fernsicht, dafür aber mit leichtem Wind und Sonnenschein konnten wir die Ruhe in luftiger Höhe genießen.

Danach ging es zurück über Schönwalde, wo wir noch fix ins Dorfmuseum gestürmt sind. Hach war das interessant - wir hatten eine Privatführung. Haben viele Dinge, die uns aus der Kindzeit vertraut und bekannt waren, wie Wäscheklammen, Schränke, Dampfmaschinenspielzeug, meine Puppe Kathreinerle, die es noch immer gibt, die Küchenöfen oder einfach den ollen Schulranzen, gesehen und wiederentdeckt. Au Backe, wie die Zeit rennt! Da merkt man mit Erschrecken, wie alt man schon ist.

Natürlich haben wir uns über das warum und wieso oben am Bungsberg erkundigt - ja da sind das liebe Geld und hohe Forderungen am jetztigen Zustand schuld. Es soll wohl wieder etwas für das Gebiet getan werden, das Land Schleswig-Holstein, das Museum, die Jäger und einige andere Interessenten werden irgendwie gemeinsam mit einem Investor dafür ein Konzept entwickeln, aber nichts genaues weiß man bis jetzt. Der Elisabethturm soll allerdings wieder den Bungsberg schmücken.
Das "richtige" Frühstück gab es dann gegen 18 Uhr in der Marienquelle in Nücheln, Kirschkuchen und Kaffee!

Unterwegs sind meine Dahliensocken fertig geworden und Männes kleine Schwarze beide bis über die Ferse.

Montag, 17. August 2009

Bienenstich ...

... ist zwar sehr lecker, aber...

... ein Wespenstich am Finger sehr schmerzhaft!

Menno!

Freitag, 31. Juli 2009

Hätte da mal...

...ne Frage!!

Ich bin gerade etwas frustriert, da meine Wichtelvorbereitungen irrgendwie nicht soooo klappen, wie ich es mir gerade so vorstelle. Nehmen mir die Doofnüsse genau das vom Markt, was ich brauche *gnumpf*, also wird nüscht! Könntet ihr mir zur Forsti Bücher mitbringen, ohne Stricken und Häkeln (da zu langsam und zu dämlich), aber trotzdem mit geWOLLte Wolle? Wäre echt süß von euch!

Gaaaannnz viele Knuddelz, dat Lämm(p)chen

Montag, 27. Juli 2009

Holsteiner Schafnase goes....

Travemünder Woche





Das ist ja keine eine Woche!
Betrug!
Es sind derer zwei!!!
Ja, es gibt sie - die Schafnasen, die Treffen auslassen (müssen), weil sie nicht am Termin teilnehmen können. Böse Zungen behaupten, dass es ein "kann nicht" nicht gäbe und es durchaus mit "ich will nicht" zu ersetzen sei.
Diesen Zungen möchte ich mitteilen: höhere Gewalt macht alles möglich und Wille ist da fehl am Platz.
Samstag, als die andern zwischen Filz und Faser steckten, da war ich im Mittelalter unterwegs, nähere Informationen findet man in meinem Blog.
Und gestern dann, beim schönsten Sonntagswetter in Travemünde auf der Travemünder Woche.

Ganz ohne Handarbeitskram übrigens, die Hände konnten nur die Tochter festhalten und hatten sonst nix zu tun!!

Kaum zu glauben...

Samstag, 18. Juli 2009

mähmäh ....

Hier sind sie - alle unsere Taschen :)



Und ihiiich .... ich habe meine Ishbel fertig - ganze 59 Gramm :)

Freitag, 17. Juli 2009

Gnagnagna

Menno.
Ich wollte so gerne meine fixundfertige Federgewicht-Jacke zeigen. So als erstes quasi. Und damit das 3-D-Schaf sieht, dass ich dann irgendwann doch über die zweite Reihe hinausgekommen bin.
Nun ist selbige Jacke aber noch krumpelig, müßte also eingeweicht und zumindest leicht gespannt werden.
Und dazu braucht man Wasser.
Habe ich ja jetzt auch wieder, fließendes sogar, warmes und kaltes.
Aber leider auch k***braunes. Alte Leitungen halt. Sand, Rost, wasweißich.
Also: gespannt ist nicht die Jacke - nur meine Mitschafnäsinnen und die anderen Leser (hoffe ich). Mal sehen, vielleicht wird's heute abend was. Wobei es dann wieder zu dunkel zum Fotografieren ist.

So geht mein inniger Dank auch heute wieder an die geschätzte Firma V*ttenf*ll. Danke. Wenn es euch nicht gäbe, wäre mein Leben vermutlich nicht so spannend (Haben wir heute Wasser?) und auch weit weniger nostalgisch (Ich geh mal eben Wasser holen...)

Hach.

edit: Das eigentlich wirklich Perfide an der ganzen Angelegenheit ist ja, dass wir uns gründlichst informiert haben, um den passenden Öko-Stromanbieter zu finden. Da wechselt man dann also hin, hat fortan ein reineres Gewissen - und hängt dann übers Wasserwerk via V*ttenf*ll an Krümmel. Super.

Donnerstag, 16. Juli 2009

24 Stunden

Es gibt Tage, da sollte man einfach nur im Stall bleiben!
... über einen Maulwurfshügel gestolpert und auf die lange Nase gefallen ...
... in ein Mauseloch getreten und einen Fuß vertreten ...
... Wochentage ohne Datum gehabt und in Panik ausgebrochen ...
... mit irgendwas festem, kratzigen gefesselt worden ...
... beim Grasen zu dicht ans Lagerfeuer gekommen und das Mäulchen verbrannt ...
da kann Schaf doch nur noch im Galopp Treppe hoch und schnell die Stalltür zu!

M O M E N T! - Ein dicker Umschlag auf dem Stallbriefkasten????


Oh schön, eine Karte und ein wunderschöner Strang vom 3D-Schaf,
dass so lieb an mich gedacht hat!


DANKESCHÖN!




So, nun hab ich beim Fotomachen die Karte oben vergessen - aber ich renne jetzt nicht noch mal Trepp auf, Trepp ab, sonst hops ich morgen mit nem Gipsbein rum.